2011 – Alles unter Kontrolle

Die x-te Wiederholung von alten Sketchup- und Rudi Carell-Sketchen ist über den Fernseher geflimmert, die Raketen wurden in den (diesmal zumeist nassen) Nachthimmel abgefeuert und der alte Kalender, obgleich er uns ein Jahr lang zuverlässig und absolut unbestechlich über das aktuelle Datum unterrichtete, fristet seit ein paar Stunden sein Dasein im Fegefeuer, auch als Mülleimer bekannt. Dabei war dieses Jahresende nach Schema F, nach zwölf Monaten Dauerausnahmezustand, ein höchst irreführender, biederhaft kuscheliger Abschluss.

Hätte es nicht bereits in der Silvesternacht wieder vor der Küste Japans ein Beben der Stärke 7.0 gegeben, wir hätten die Natur- und Atomkatastrophe schon fast wieder vergessen. Keine Schuldgefühle, man kann sich ja nichts alles merken, die Sau muss auch in Zukunft täglich durch das Dorf getrieben werden und kann dabei schon mal die wirklich wichtigen Ereignisse in der Welt an den Rand drängen.  So sahen dann auch die Jahresrückblicke der vergangenen Tage aus: Zwischen den Szenen von in Turnhallen mit bewundernswerter Tapferkeit ausharrenden Japanern, für ihre Freiheit Kopf und Kragen riskierende Menschen des arabischen Frühlings und sich von den Finanzmärkten hin- und hertreibenden Politikern, die den bösen Geist nun nicht mehr zurück in die Wunderlampe bekommen, sehen wir einen fast schon ganz klein wenig reumütigen Herrn zu Guttenberg, der seine monatelange (!) Abstinenz in der Verbannung jüngst mit der Veröffentlichung des Buches „Mein Ka-„, pardon,“ “Vorerst gescheitert“ für beendet erklärte. Und war da nicht noch etwas mit einer Seuche? Oder verwechsel ich das jetzt mit den drei Nazis, die ein ganzes Jahr ungehindert mordend durch die Republik reisen durften, um Material für ihren lustigen Paulchen Panther-Film zu sammeln, während die sich gegenseitig ins Gehege fahrenden Behörden eine neue Bestmarke in Sachen Unfähigkeit aufstellten? Overload, bitte Festplatte defragmentieren.

Es hat auf jeden Fall ausgereicht, um die zwölf Monate mit so vielen Meldungen, aber auch persönlichen Geschichten zu füllen, dass der Videospiel-Zirkus für mich eine bis zum Jahresende eher untergeordnete Rolle spielte und ich das Treiben im Vergleich zu den Vorjahren aus der Ferne betrachtete. Eine Verschiebung der Prioritäten, die aber auch den Raum für die alte-neue Erkenntnis schaffte: Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird, erst recht nicht bei unserem Lieblingshobby. Das Jahr begann mit großen Erwartungen im Handheld-Sektor: Der Nintendo 3DS wird die Welt im Sturm erobern (Denn jeder liebt doch 3D!) und die PSP2 aka NGP wird mit einer absurd leistungsfähigen Hardware den Spielern das Resthirn aus der Rübe ballern. Und wenn nicht, dann sind die klassischen Handheld-Plattformen dem Untergang geweiht, wie uns die Kommentatoren, in geil-geifernder Erregung um die Erfüllung ihrer eigenen Prophezeiungen bemüht, seit einiger Zeit weiß machen wollen. Die Welt gehört eigentlich schon Apple, jetzt sind nur noch die Formalitäten zu klären. Dass der iOS-Markt gar friedlich mit einem etwas schrumpfenden Handheld-Sektor koexistieren könnte – eine viel zu bodenständige Ansicht, die ja nur von ewig gestrigen, warmduschenden, sich den Gaumen an der Bärchenwurst verletzenden Gutmenschen stammen kann. Es kann nur einen geben! Außerdem generieren solche Artikel, die einen klaren Sachverstand vermuten lassen, kaum Hits auf der Webseite. Es scheint so, als ob der noch immer in den Kinderschuhen steckende Videospiel-Journalismus nur zwei Extreme kennen würde und wenn nicht mit Publishern brav gekuschelt wird, dann redet man eben die Apokalypse herbei und fühlt sich im Anschluss als besonders kritischer Schreiberling.

Irgendwann im Frühjahr kamen dann ein paar gescheite Köpfe auf die Idee, die Release-Liste des nahenden neuen Wunderwerkes aus dem Hause Nintendo etwas genauer unter die Lupe zu nehmen und dabei festzustellen, dass die Must-Haves ziemlich dünn gesät waren. Wo früher Super Mario World, F-Zero und Pilotwings ihren Job mit Bravour erledigten, sollten nun ein solides aber eben nicht weltbewegendes Pilotwings Resort und die Unverschämtheit namens Nintendogs + Cats, die sich zusammen mit Animal Crossing: Let’s Go to the City den Titel als frech-faulste Nintendo-Produktion aller Zeiten teilt, den Job erledigen. Aber nein, Nintendo lässt den Drittherstellern doch nur das Fenster für deren Veröffentlichungen offen, wollten uns sanfte, die Wogen zu glätten versuchende Stimmen beruhigen. Tja, nur blöd, dass außer Capcom, die sich mit diversen Geschichten (Mega Man Legends 3, DLC) zu den Unsympathen des Jahres 2011 entwickelten, kaum jemand auch nur den Versuch wagte, etwas aus dieser Situation zu machen. Und Nintendo selbst konnte, außer den grafisch mächtig aufpolierten Remakes von Lylat Wars und The Legend of Zelda: Ocarina of Time, bis zum Ende des Jahres für wenig frischen Wind in den Verkaufsregalen sorgen. So wurde das schon tot geglaubte Steel Diver Opfer einer arroganten und völlig unverständlichen Preispolitik und kam nach jahrelanger Stille (schließlich konnte der Titel schon vor dem Release des originalen Nintendo DS als Demo angespielt werden) nur auf die Welt, um kürzeste Zeit später mit einem Wimmern unterzugehen. Die Verkaufszahlen spiegelten das Dilemma wieder: Der im Vorfeld frenetisch gefeierte Nachfolger des Überraschungserfolgs namens Nintendo DS – der ehemaligen „dritten Säule“ – wurde von den Käufern mit einer Art Missachtung gebilligt, wie man sie seit den GameCube-Tagen bei einem Nintendo-Produkt nicht mehr gesehen hatte. Im Westen schlimmer als in Japan, wo das Interesse nach einer sehr ordentlichen Einführungsphase aber ebenfalls schnell erlahmte. Iwata hatte sich schlicht verkalkuliert und seine Sinne durch die auf der letztjährigen E3 eingesammelten Lobeshymnen vernebeln lassen. 250 Euro waren zu viel, die kaufenswerten Spiele rar gesät, die echten Hits noch tief im Entwicklungszyklus und auch der 3D-Hype hatte seinen ersten Zenit nun hinter sich, was auch die Kinobranche in diesem Jahr mit einem kräftigen Besucher- und Absatzrückgang zu spüren bekam. Viele Kinogänger hatten inzwischen kapiert, dass der einzig nennenswerte Unterschied zwischen einer 2D- und 3D-Vorstellung von liebevollen Qualitätsproduktionen wie „Die Schlümpfe“ im Inneren des Portemonnaies auszumachen war und „Avatar“, so mittelmäßig der Film auch ansonsten ausfiel, noch immer unerreicht in seiner Wirkungskraft blieb.

Während Microsoft ungestört und mit hervorragenden bis sensationellen US-Verkaufszahlen für die schon betagte Xbox 360 durch das Jahr tuckerte und den Drittherstellern das Feld überließ (schließlich musste weiter fieberhaft an der Zerstörung der letzten Überreste von Rare gearbeitet werden), wurde das Frühjahr auch für Sony zu einer schmerzhaft-heißen Angelegenheit. Das Feuer legten mit krimineller Energie ausgestattete Hacker, als diese sich im April schnurstracks Zugang zu den persönlichen (Konto-)Daten von Millionen Nutzern des PlayStation Networks verschafften. Wir wurden Zeugen eines zweifelhaften Spektakels, das durch das amateurhafte Verhalten Sonys mit der Sicherheit ihrer Kundendaten und der viel zu zögerlichen Kommunikation im Stil der wulfschen Salami-Taktik, Stoff für eine andauernde und völlig gerechtfertigt negative Berichterstattung, auch in den seriösen Massenmedien, lieferte. Am Ende musste die Führungsregie in geschlossener Formation vor den Medienvertretern in japanisch-höflicher Form um Verzeihung bitten, was den Spielern nicht nur den seltenen Anblick eines tief verbeugenden Kazuo Hirais, sondern auch ein prall gefülltes Download-Paket mit kostenlosen Spielen bescherte.

2011 könnte auch als das Jahr der Geschenke in die Videospiel-Historie eingehen. Nach einer gelungenen Präsentation der PlayStation Vita, wie sich Sonys PSP-Nachfolger nun nannte, und der Ankündigung, das mit Technik vollgestopfte Gerät für einen außerordentlich fairen Preis von 250 Euro (bzw. 300 Euro für die 3G-Variante) in den Handel zu bringen, sah sich Iwata mehr und mehr zu drastischen Schritten genötigt. Überhaupt dürfte diese E3 zu den weniger geglückten Auftritten Nintendos auf der weltgrößten Fachmesse für Video- und Computerspiele gehören, versagte der japanische Konzern doch mit sagenhafter und für mich noch immer schwer erklärlicher Planlosigkeit bei der Enthüllung der sechsten Heimkonsole. Die Wii U wurde in einem deutlich erkennbar unfertigen Zustand wie ein Frühchen in das Licht der Weltöffentlichkeit gezehrt. Ohne entsprechende Software konnten weder die versprochene Grafik-Power noch das Potenzial des Tablet-Controllers demonstriert werden, zudem Meldungen, wie das Problem der gleichzeitigen Betreibung von mehreren Wii U-Controllern, die ohnehin nur spärlich vorhandene Vorfreude weiter dämpften. Ende Juni wurde die Spielergemeinschaft dann Zeuge eines panischen und scheinbar zu allen Mitteln bereiten Nintendos. Der Preis des dahin siechenden 3DS wurde drastisch gesenkt, in dem man den Händlern eine offene Preisgestaltung erlaubte, was dazu führte, dass der 3DS nun regelmäßig günstiger über die Ladentheke ging, als der noch immer erhältliche Nintendo DSi. Wer mochte da noch einen DS kaufen, da der 3DS bekanntlich auch die Module des Vorgängers schluckte. Dass dies nun zu einem radikaleren Sterben des Vorgängergerätes führt, scheint Nintendo, bei allen Einbußen an der Kasse, nur recht zu sein. Schließlich ist Nintendo seit jeher an den langfristigen Gewinnen interessiert und je mehr Personen sich einen 3DS zulegen, umso mehr potentielle Käufer für zukünftige Titel existieren da draußen. Die Käufer, die „doof“ genug waren, den Handheld in den ersten Monaten zu kaufen, wurden zum Ritter geschlagen, ähm, zu „Botschaftern“ erhoben und bis zum Jahresende exklusiv mit zehn NES- und zehn GBA-Spielen entschädigt. Die „Handheld-gaming-is-dead“-Fraktion hat die Aktion genüsslich als Beweis der Zuverlässigkeit ihrer Zukunftsprognose gewertet. Nur die wenigsten haben die vielen törichten Fehler bei der Markteinführung und Preisgestaltung als eigentliche Verursacher der Krise ausgemacht. Die Preissenkung ließ dem 3DS Luft zum Atmen bis zur Veröffentlichung der Dreifaltigkeit, in der Gestalt von Super Mario 3D Land, Mario Kart 7 und nicht zuletzt Monster Hunter 3G.

Apropos: Im September ließ Nintendo die Monster Hunter-Bombe platzen. Während westliche Kommentaroren eher zurückhaltend auf die Meldung reagierten, der 3DS würde nicht nur Monster Hunter 3G sondern sogar den offiziellen vierten Teil der Serie (bis auf weiteres, wir reden hier schließlich über Capcom) exklusiv erhalten und sich lieber über den ebenfalls angekündigten Aufsatz amüsierten, der dem 3DS einen zweiten Analogstick verpasste, erkannten japanische Berichterstatter und Spieler in der Sekunde der Verkündigung die ungeheure Tragweite dieser Meldung. Schließlich waren es nicht die 1st Party-Entwicklungen oder Spiele aus dem Hause Square Enix, die der schon für tot erklärten PSP neues Leben im Land der aufgehenden Sonne einhauchten, sondern die aus dem Hause Capcom stammenden Monster Hunter-Spiele. Wie einst bei Pokémon, reichte die Veröffentlichung eines den Nerv der spielenden Nation treffenden Software-Titels aus, um eine ganze Plattform zu revitalisieren und infolgedessen einen zweiten Frühling für den Handheld auszulösen. Spiele wie Metal Gear Solid: Peace Walker, das auch inhaltlich stark von Capcoms Erfolgsreihe inspiriert wurde, hätten ansonsten nie das Licht der Welt erblickt. Umso unglaublicher, dass es die zunehmend kopf- und planlos erscheinende Schar bei SCEI nicht als Top-Priorität ansah, die Serie mit allen verfügbaren Mitteln vor dem Zugriff des Hauptkonkurrenten zu sichern. Sony besitzt ohnehin wenige Franchises, die in Japan für Warteschlangen sorgen und die Popularität der wichtigsten Marke, Gran Turismo, ist auch nicht mehr mit der Begeisterung zu vergleichen, die die Japaner noch zu PS1- und PS2-Zeiten für die Serie übrig hatten. Iwatas Coup könnte eine Zeitenwende markieren, da Nintendo allem Anschein nach gewillt ist, den Worten in den Jahren zuvor Taten folgen zu lassen und den japanischen Entwicklern den 3DS als neues Zuhause schmackhaft machen möchte, auch wenn diese selbst mit dem Vorgänger-DS noch fremdelten. Immerhin kam diesmal Ridge Racer von Namco selbst (und wurde nicht von NST entwickelt) und auch die Ace Combat-Reihe kann bereits einen (sehr gelungenen) Ableger für den 3DS vorweisen, während der DS in den Jahren zuvor (und im Gegensatz zur PSP) noch vollkommen leer ausging.

Und so kippte das Bild bis zum Jahresende. Nintendo gab sich als wiedererweckter Drache kämpferisch (böse Zungen könnten auch von einem anhaltendem Zustand der blanken Panik sprechen) wie lange nicht mehr und Sony leistete der Stimmung gegenüber der Vita mit Negativmeldungen einen Bärendienst. Erst jetzt wurden die potentiellen japanischen Käufer, die als einziges Volk noch im vergangenen Jahr mit einem Release bedacht wurden, über Details wie der Tatsache, dass der Akku des Geräts tatsächlich nicht auswechselbar sei, dem dreisten Tausch-Service, bei dem Spieler für ihre bereits bezahlten PSP-Titel auf UMD eine weitere Gebühr errichten müssen, um diese vom PS Store auf ihre Vita laden zu können und nicht zuletzt den horrenden Preisen für die (speziell für die Vita konstruierten und auch nur mit dieser funktionierenden) Memory Cards, ohne die sich viele Spiele nicht einmal starten lassen, unterrichtet. Die versteckten Kosten ließen den tatsächlichen Einstiegspreis ansteigen und betraten damit ein gefährliches Terrain, nicht zuletzt, da Konkurrent Nintendo den 3DS inzwischen für über 100 Euro weniger, mit bereits vorhandenem Onboard-Speicher und dazugepackter SD-Karte, an die Frau und den Mann brachte. Nicht rosiger sah und sieht es auf der Software-Seite aus. Ein Blick auf den Spiele-Katalog der kommenden Monate lässt eine abwartende Haltung von Seiten der 3rd Parties erahnen und kommende größere Titel wie das Update von Final Fantasy X und diverse Collections aus dem Hause Konami verlieren an Wert, da diese auch auf der PS3 veröffentlicht werden (bzw. im Fall der MGS Collection schon wurden). Und Sony selbst tut zu wenig, um gesteigertes Vertrauen in die eigene Hardware zu demonstrieren. Während hinter Schlüsselproduktionen wie Mario Kart 7 und Super Mario 3D Land die Teams der Konsolen-Vorgänger stehen, hat Naughty Dog mit dem vierten Uncharted-Abenteuer so wenig am Hut, wie Insomniac beim kommenden Resistance. Überhaupt sind die westlichen Entwickler und Publisher erneut mit fast schon bewundernswerter Sturheit dabei, den richtigen Zeitpunkt zum Einstieg in die neue Handheld-Generation zu verpassen und dieses Feld einmal mehr den Japanern zu überlassen, die es doch tatsächlich fertig bekommen, kreative und wunderbare Spiele auf Screens zu realisieren, die nicht die Größe einer durchschnittlichen Kinoleinwand besitzen. Ein gutes Stichwort, denn vielleicht sind Handheld-Spiele vielen westlichen Entwicklern auch einfach zu verspielt. Wer möchte sich als Videospiel-Produzent, der der Kinoindustrie wie ein rolliges Vieh hinterher hechelt, schon in die Gegenwart von Kreativen begeben, für die das Gameplay an erster Stelle steht.

So kam es wie es kommen musste und die Vita hat nach gut drei Wochen auf dem japanischen Markt erkennbare Probleme damit, sich gegen 3DS und dem aus Super Mario 3D Land, Mario Kart 7 und Monster Hunter 3G bestehendem Killer-Kommando durchzusetzen. Und da sind wir wieder beim Wort des Jahres: Panik. Der Vita werden keine drei Wochen gegeben, schon kommt sie in ersten Kommentaren gerade noch darum herum, mit dem Virtual Boy verglichen zu werden. Vom 3DS-Turnaround scheint nichts hängen geblieben zu sein, auch wenn ich nicht so tun möchte, als ob hinter der Zukunft der Vita im Moment nicht einige Fragezeichen stünden. Und einmal mehr sehen EXPERTEN™ das Strampeln der Vita ums Überleben auf dem Markt als Beweis für die Zukunftssicherheit des neuen Zeitalters, in dem Spiele für 99 Cent auf das Handy, Smartphone oder den Tablet-Computer geladen werden und in dem qualitativ hochwertigste Handheld-Spiele für über 30 Euro zu einer aussterbenden Rasse gehören. Mal sehen, wann die Blase platzen, irrsinnig überbewertete, den Markt mit minderwertigen und immer gleichen Spielen im schönsten Pre-83/84-Style überfütternden Shovelware-Unternehmen in den Abgrund geraten und ein neues, gesundes Gleichgewicht herrschen wird. Und während die EXPERTEN™ noch immer in freudiger Erwartung wie Rumpelstilzchen ums Feuer tanzen, kauften Millionen Menschen zu Weihnachten noch immer diese vorsintflutlichen (3D-)Handheld-Spiele. Na, die werden sich noch wundern.

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5 Antworten zu 2011 – Alles unter Kontrolle

  1. HomiSite sagt:

    Schöner Rückblick, auch die Einordnungen sehe ich ähnlich. Eines kann man nicht behaupten: Dass 2012 nicht videospielmäßig spannend wird. Übrigens hab ich keinerlei Motivation, auf die neuen Handhelds aufzusteigen. Hab meinen Ur-NDS, ein paar wenige Spiele und noch ein paar Titel auf der Liste, die ich mir vielleicht mal günstig zulegen werde. Denn auch wenn ~1€ pro Game nicht die Lösung ist, waren es 40€ beim NDS auch nicht.

  2. ness sagt:

    Mich haben 2011 am meisten diese sogenannten und im Text schon angesprochenen Analysten genervt. Ich bin ja immer wieder überrascht, mit welcher Selbstvertändlichkeit sie glauben, die Weißheit mit Löffeln gefressen zu haben. Es gibt irgendwie fast nie eine Koexistenz von irgendwas, sondern immer muss das eine um ein Vielfaches stärker überwiegen als das andere.

    Ansonsten kann ich mich HomiSite nur anschliessen, schöner Rückblick =).

  3. ness sagt:

    Btw.: Kommt eigentlich noch ein „Persönliche ‚Best of Games‘ 2011′“-Artikel?^^

    • Otaku1990 sagt:

      Geplant ist nichts in der Art, aber wenn von Seiten von Oliver und Zhengi Interesse besteht, ließe sich so etwas natürlich einrichten.

  4. piccolo-junior sagt:

    Super Artikel, du hast das Jahr 2011 in einem interessanten und amüsanten Rückblick gut beschrieben.

    Das der Preis für viele ein entscheidendes Kriterium für den Kauf einer Hardware ist, konnte man ja auch schon bei der Einführung der PS2 sehen. Erst als Sony mit dem Preis runterging, stiegen die Verkaufszahlen.

    Dass sich die Vita in Japan so schleppend verkauft, soll ja auch an der weiterhin guten Performance der PSP liegen (habe ich jedenfalls irgendwo aufgeschnappt).

    Jedenfalls bleibe ich (vorerst) meinen stationären Konsolen weiterhin treu.