Unglaubliche Fan-Projekte, Vol. 2: Super Mario Bros. Z

Auch in dieser Ausgabe geht es um einen leidenschaftlichen Fan, der sich selbst als Regisseur, diesmal aber auch als Animateur, versucht. Dabei vereint er den bekanntesten Shonen Manga und -Anime mit der bekanntesten Videospielserie.

Die meisten Besucher dieses Blogs dürften schon mindestens einmal einen Flash-Film gesehen haben. Mithilfe von Adobes leistungsstarker Animationssoftware lassen sich auch ohne professionelle Kenntnisse teilweise exzellente Ergebnisse erzielen. Flash-Animationen kommen in diversen Ausführungen daher, wobei eine bestimmte Unterkategorie allgemein als „Sprite Movies“ bekannt ist: Statt die Akteure selbst zu zeichnen, werden hier die zweidimensionalen Pixelgrafiken aus verschiedensten Games als Animationsmaterial verwendet, wobei das Endprodukt optisch oft kaum mehr von einem 2D-Videospiel zu unterscheiden ist. Eine der erfolgreichsten Sprite-Serien des Webs trägt den Namen „Super Mario Bros. Z“ und vereint die Charaktere, Welten und Ideen von Dragon Ball Z, Super Mario und Sonic The Hedgehog zu einem ungemein unterhaltenden Crossover-Projekt, welches vorallem durch eines besticht: Atemberaubende Action!

Ein kurzer Abriss der Story: Alles beginnt an einem friedlichen Tag im Pilzkönigreich. Mario nimmt zusammen mit Brüderchen Luigi an einem Kartrennen gegen Wario und Waluigi teil, wobei diese natürlich nicht mit fairen Mitteln arbeiten. Doch noch bevor das heiße Kopf-an-Kopf-Duell zuende geführt werden kann, taucht überraschend Bowser auf, um wie immer die Prinzessin zu entführen und Mario ein für allemal die Leviten zu lesen. Der Kampf gegen den Krötenkönig erweist sich schwerer als erwartet, denn dieser stellt dank eines neuen Power Ups einen nicht zu unterschätzenden Gegner für den bemützten Klempner dar. Als alle Hoffnung verloren scheint, taucht plötzlich eine Dimensionkapsel auf, aus der sobald zwei Schatten hervorschießen, was Mario die Möglichkeit gibt, das Blatt zu wenden und Bowser wieder einmal einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die beiden Dimensionsreisenden entpuppen sich als der blaue Igel Sonic und der schweigsame Shadow, welche ins Pilzkönigreich reisten, um die verlorenen Chaos Emeralds wiederzufinden, hinter denen der gefährliche Mecha Sonic her ist. Sollten sie ihm nicht zuvorkommen, schwebt nicht nur Sonics Welt in höchster Gefahr, auch das Pilzkönigreich stände vor der sicheren Vernichtung, denn wer alle sieben Chaos Emeralds sein Eigen nennt, erlangt unvorstellbare Kräfte. Um all dies zu verhindern, machen sich Mario und Luigi zusammen mit Yoshi, Sonic und Shadow auf die Suche nach den glänzenden Steinen, die nicht nur von ihnen und Mecha Sonic heiß begehrt werden.

Mit Super Mario Bros. Z erschuf Aliv-Earthworm eine Action-Perle sondergleichen. Startet die erste Episode der Serie noch recht harmlos, so wird bereits beim Kampf von Mario gegen Bowser klar, was den Zuschauer erwartet: Blitzschnell choreographierte Kämpfe, angelehnt an die übertriebenen Scharmützel des beliebten Animes Dragon Ball Z (diese aber an Unterhaltungswert übertreffend), gesalzen mit einer kräftigen Brise Humor. Obwohl die Reihe bereits zu Beginn durch ausgezeichnete Animationsqualität besticht, macht diese mit jeder neuen Episode einen Sprung nach vorne. Einen Ausschnitt aus einem der vielen Handgemenge möchte ich an dieser Stelle präsentieren, damit Interessenten wissen, was sie erwartet:

Noch ist die Serie nicht abgeschlossen, doch eine Liste der Episoden findet ihr hier:

– Episode 1: Bowser’s Return

– Episode 2: Warriors From Another Dimension

– Episode 3: The New Threat

– Episode 4: Here Come The Koopa Bros.

– Episode 5: Troubles On Yoshi’s Island

–> weitere Episoden

3 Antworten zu Unglaubliche Fan-Projekte, Vol. 2: Super Mario Bros. Z

  1. Ness sagt:

    Geil! Der Probeauschnitt sieht ja schon mal echt cool aus und erinnert durch den Style und den Sound an die guten alten Zeiten, als man bei Dragon Ball Z noch gebannt vor dem Fernseher saß =).

  2. Sasuke Uchiha sagt:

    Mir gefällt die Serie ebenfalls.

  3. Redgey sagt:

    I like this Movie! Die Internetseite find ich gut (i can`t good german).