Gefahren der Onlinespiele

Mit 5 Millionen Nutzern weltweit ist „World Of Warcraft“ das erfolgreichste Online-Rollenspiel aller Zeiten. Diese Userzahl erreichte das Spiel in etwas mehr als 1 ½ Jahren. In diesen 1 ½ Jahren schaffte es ein Mitglied der Online Community, mehr als 4560 Stunden zu spielen. Das sind 190 Tage. Dass so etwas nicht normal ist, dürfte klar sein.

Seit 1995 stellt Online-Sucht ein Problem dar. Bis vor kurzem waren es größtenteils Chat-Süchtige, die ihren Internetkonsum nicht mehr unter Kontrolle hatten, doch nun gesellt sich, da MMORPGs („Massively Mulitplayer Online RPGs“) immer mehr in den Mainstream vordringen, ein weiterer Problemfaktor hinzu: Spiele wie Ragnarök, Ultima Online oder eben World Of Warcraft üben auf manche Spieler einen unwiderstehlichen Reiz aus, welcher hauptsächlich darin besteht, dass sie eine zweite Welt gefunden haben, in der es ständig Neues zu entdecken gibt und in der sie sich zu bedeutenden Persönlichkeiten hocharbeiten können. Die meisten Spieler sind in der Lage, eine klare Trennlinie zwichen virtueller und wirklicher Welt zu ziehen; wissen, was Spiel, was Realität ist. Doch es gibt immer wieder Ausnahmefälle wie den oben genannten. Abhängige, die nur noch in der digitalen Welt existieren können und sich von der Außenwelt abschotten.

Ich sollte hier nochmals deutlich erwähnen, dass ich nicht jeden Online-Rollenspiel-Zocker als Fall für die Klinik betrachte. Ich weise in diesem Beitrag nur auf die bestehenden Risiken und einige Extremfälle hin. Beginnen möchte ich mit den Worten meines werten Forums-Kollegen Shogoki, welcher die Auswirkungen, die zu hoher MMORPG-Konsum bewirken kann, selbst anhand zweier Freunde erlebt hat:

„Viel genaues kann ich dir nicht sagen, da ich ja auch nicht immer dabei gewesen bin, aber ein wenig geht schon, aber nur in ner kurzen Zusammenfassung.

Also der eine ist von Ragnarök Online abhängig geworden. Er hat mit mir mein Studium angefangen und war auch ganz gut dabei. Dann ist er durch einige Klausuren geflogen und ist ein wenig verzweifelt. Dann kam Ragnarök, er ging immer weniger zur Uni, hat nichts gelernt und ist jetzt eigentlich so ziemlich am Boden ohne irgendwelche Perspektive.

Der andere ist ein WoW-Opfer. Hatte ebenfalls mit mir angefangen zu studieren. Er hatte immer schon einige psychische Probleme, die man aber auch nachvollziehen kann, wenn man seine Geschichte kennt, und er hatte es von Anfang an schwer in der Uni mit dem Leistungsdruck. Dann kam eben WoW. Jetzt ist er in psychiatrischer Behandlung, da er total in WoW quasi gefangen war und versucht nun sein Leben wieder in den Griff zu bekommen und er rät absolut jedem ab, mit diesem Spiel zu beginnen. Vor einem Jahr klang das noch anders…

Bei beiden war das Problem, dass es im wahren Leben eben nicht so gut voran ging und in den Online-Welten hatten sie plötzlich Erfolg und stiegen sogar zu Führungspersönlichkeiten auf und waren eben beliebt und benötigt. Das kann anscheinend ganz leicht dazu führen, die Online-Welt vorzuziehen.“

Wir beobachten: Sobald Spieler im wirklichen Leben Verluste oder Misserfolge hinnehmen müssen, psychisch instabiler werden, sind sie offen für die spannende, schillernde, erfolgsversprechende Online-Welt. Passend dazu möchte ich Primarius Hans D. Zimmerl zitieren:

„Als Risikogruppen seien Menschen mit bereits vorbestehenden Abhängigkeiten zu nennen ebenso wie depressive oder narzisstische (=selbstverliebte) Persönlichkeiten – andererseits spielt auch die soziale Situation eine Rolle (Negativfaktoren wie Verlust des Partners oder des Arbeitsplatzes führen zu größerer Gefährdung).“

Sobald diese Menschen die ersten Erfolgserlebnisse in der digitalen Welt erleben, wird die trostlose Realität zur Nebensache. Soziale Kontakte werden nicht mehr (bzw. nur noch online) gepflegt, Freundschaften gehen verloren, Hygiene wird ignoriert, schließlich wird sogar nur noch wenig gegessen und geschlafen. Zusätzlich entstehen sich häufende Kosten aufgrund der Spielgebühr.

World Of Warcraft-Userin Snowy bereitete sich durch mehrtägiges Am-Stück-Spielen auf eine bevorstehende „Quest“ vor, klagte bei ihren Online-Freunden über Müdigkeit. Kurze Zeit später starb sie an Erschöpfung. Nan Ren Gu Shi ereilte ein ähnliches Schicksal: Aus dem selben Grund versagte schließlich sein Herz. Ein koreanisches Paar wollte die vier Monate alte Tochter für ein bis zwei Stunden alleine Zuhause lassen, um im lokalen Internet-Café ein wenig World Of Warcraft zu spielen. Doch das Spiel dauerte diesmal etwas länger. Als sie Nachhause kamen, lag das Kind völlig ausgehungert auf dem Boden.

Diese Beispiele mögen etwas überspitzt wirken (denn genau das sind sie) und deren Wahrheitsgehalt lässt sich nicht ohne Weiteres feststellen, aber dennoch sind Situationen wie diese Realität, wenn auch eher selten in jenem Ausmaße. Selbstisolation, Vernachlässigung des sozialen Umfelds: Etwas, wovor Videospiel-Designer Shigeru Miyamoto stets Angst hatte. Es war ihm ein Graus, sich vorzustellen, dass ein Familienvater von der Arbeit kommt, seine Kinder gar nicht erst ansieht und sich stattdessen in ein abgedunkeltes Zimmer setzt um ein Online Game zu spielen. Aus diesem Grund werden wir wohl nie Hand an ein Zelda-MMORPG oder Ähnliches legen können. Und wenn dies doch der Fall sein sollte, dann ohne Miyamotos Hilfe. Aber da sich seine Philosophie zu einem großen Teil auch auf die Nintendos übertragen lässt, bezweifle ich sowieso, dass wir überhaupt ein Online-Spiel in den Ausmaßen eines World Of Warcraft von dem großen japanischen Entwickler erwarten können.

Denn Spiele sollten ein Ende haben.

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28 Responses to Gefahren der Onlinespiele

  1. Neo C. sagt:

    Möchte noch hinzufügen, dass die Sucht unter anderem systematisch gefördert wird, indem längeres Spielen mit mehr Erfahrungswerte, Items und seltene Geschenke belohnt wird. Eltern dürfen zudem nicht tatenlos zusehen, sondern haben die Verantwortung, die Kinder (selbst wenn sie bereits Erwachsene sind) für zu langes Spielen zu mahnen, im Ernstfall die Spielzeit zu beschränken.

  2. Ness sagt:

    Traurig, aber leider wahr. Bei solchen Spielen „muss“ man ja auch viel spielen, um wirklich Erfolg zu haben. Habe solch einen Fall von Online-Sucht auch schon von einem Klassenkameraden gehört…

  3. piccolo-junior sagt:

    Ich gebe dir Recht, doch muss man beachten, dass videospielen an sich, abhängig machen kann. Denn die gleichen Leute, die Erfolg im WoW- Universum haben, können dies ja auch in Gran Turismo oder anderen Spielen haben.

  4. raspan sagt:

    Um bei WOW Erfolg zu haben muss man täglich 4-8 Stunden spielen – kein speichern – keine Pause!

  5. DarkOrc88 sagt:

    Hey Leute!

    Das was hier geschrieben wird regt einen echt zum nachdenken an. Man sollte dieses Thema öfter zur Diskussion freigeben in anderen Foren, Websites und vllt. sogar Radio oder Fernsehen. Wenn jemand diese Einträge durchgelesen und die Thematik verstanden hat könnte diese/r nach Möglichkeit etwas zur Publikation dieses Themas beitragen. Denn wenn man über Probleme nicht redet, weiß man auch nicht, dass sie existieren.

    MfG.

    DarkOrc88

  6. nano sagt:

    – erstens:
    zum koreanischen Paar:
    Da man mehr als 4 Tage ohne Nahrung überleben kann, hört sich das ziemlich merkwürdig an solange im Inernetcaffee zu sitzen bis das Kind verhungert. Ich zweifle da an dem Realismus dieser Geschichte.

    – zweitens:
    zur Userin Snowy
    Länger als 2 Tage spielt eh niemand, nach 2-3 Tagen hat man dermaßen starke Konzentrationsprobleme, das man die Quest nichtmal durchführen könnte (man würde sie sogar auf dem Weg zum QuestNPC vergessen). Das sind jedenfalls meine Erfahrungen mit spielen trotz mangel an Schlaf.

    Schade das die Quellangaben zu den einzelnen Geschichten fehlen. Vielleicht einfach nur moderne Sagen?

    An der existenz solcher Abhängigkeit an sich will ich nicht zweifeln; Ich habe selbst über 2 Monate täglich 5 Stdunden Ragnarök Online gespielt. Der Drang heute endlich mein Lvlup zu erreichen war schon vorhanden. Allerdings hört das meißtens irgentwan plötzlich auf und denkt sich: „Ach, ich hab da keine Lust mehr“.
    Das man sein soziales Umfeld vernächlässigt ist klar und sollte einem auch vor dem erstellen seines Chars bewusst sein. Wer lieber spielt als sich um Familie und Beruf zu kümmern der sollte sich beides gar nicht erst anschaffen.

    Mf Kritik nano.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Moderne_Sagen

  7. UzUkaBuM sagt:

    Hi @ All erstmal.

    Ich bin selber aktiver WoW Spieler und habe mich im Vorfeld (bevor ich das Spiel kaufte) ausgiebig über die Gefahren von WoW informiert. Was hier an Beispielen geschrieben wird ist sicherlich schlimm, jedoch eröffnet dies keinen wahren Einblick in das Suchtpotenzial von Online-Spielen. Ich selber setzte mir Zeiten in denen ich spielen „darf“ und Zeiten in denen ich mit meinem RL(RL= Reallife also das reale Leben) beschäftige. Ich würde jedem anderen Spieler von MMORPGs es empfehlen auch sich selbst Grenzen, ja sprich Verbote zu erlassen, denn das hat bei mir bis jetzt immer wunderbar funkioniert.
    Zu nanos Kommentar:
    „Wer lieber spielt als sich um Familie und Beruf zu kümmern der sollte sich beides gar nicht erst anschaffen.“
    Mir ist nicht ganz klar was du damit meinst. Für mich gibt es zwei Interprätationsmöglichkeiten:
    1. Du lehnst Online Spiele generell ab, da man sein soziales Umfeld vernachlässigt.
    2.Du lehnst es ab das man lieber spielt, anstatt sich „sich um Familie und Beruf zu kümmern“. Das würde bedeuten das du grundlegend nichts gegen diese Spiele hast, jedoch nur in gewissem Maße.
    Ich würde der zweiten Möglichkeit voll zustimmen, da, wenn man das Suchtpotential minimiert, Online-Spiele durchaus großen Spaß machen.
    JEDEM, absulut jedem, der im RL Probleme hat sei es der Beruf sei es die Familie/Liebe rate ich dringensd ab ein Online-Spiel anzufangen(ich habe selbst einen solchen Fall miterlebt(die Ironie ist, ich kam dadurch auf WoW)).

    Mit den besten Grüßen UzUkaBuM

  8. Retro V sagt:

    Ich freue mich sehr über die unvoreingenommenen, ausführlichen Kommentare. Die Beispiele in diesem Artikel sind natürlich bewusst überspitzt dargestellt, da sie zum Nachdenken anregen sollen. MMORPGs können natürlich eine Menge Spaß machen, WENN man seine Grenzen kennt.

  9. Navariel sagt:

    Mein Bruder ist auch so ein fall er Spielt von Morgens bis Abends immer nur World of Warcraft. Er hat nun schon 7 chars alles Level 70 es ist einfach übetrieben anstatt was zu essen sitzt er nur davor und wird immer dünner ich habe Angst auserdem leidet er durch das häufige tippen am Pc (ja Ärztlich bewiesen das es daher kommt) an Waschzwang und er will es nicht behandeln lassen also nicht zum Psychologen gehen oder so. Meine Ma und mein Dad kriegen es auch nicht mehr hin ihm vom Pc zu holen. Er meckert immer nur und wird richtig aggresiev wenn man ihm den pc abstellt oder selbst nur mal den Fernseher oder das Licht WENN er mal schläft. Er ist 21 Jahre alt und hat keine einzigen Freunde auser seinen Pc. Es ist einfach nur schade nur wegen diesem Spiel hat er sein Abbi verhauen und kümmert sich um keinen Beruf. Einfach nur schade er könnte wirklich ein viel besseres Leben haben würde es dieses Spiel oder andere solche Spiele nicht geben.

  10. servus sagt:

    Spielt nicht dieses Spiel egal wie toll und berauschend es ist. Es kann euer Leben zu Grunde richten wie der Text richtig sagt.

  11. ness sagt:

    @ Navariel: Das hört sich ja richtig extrem an. In solch einem Fall würde ich sofort ärztliche Hilfe aufsuchen bzw. ihn „zwingen“, auch mithilfe der Polizei, eine Therapie zu beginnen.

  12. Tam sagt:

    klar es bestehen gefahren wenn man mmorpg’s spielt.
    Ich spiele selber WoW aber habe keinerlei nachteile im rl. habe eine erfolgreiche ausb. und freunde …. man muss sich nur klar machen das rl wichtiger ist als das game.

    und glaubt mir, ich spiele es gerne ^^.
    das problem an sich ist, wie viele schon geschrieben haben das jeder mensch anders darauf reagiert.

    mein rat: wenn man ein mmorpg spielt sollte man sich (vor allem in der ersten zeit) ein wecker stellen… so hab ich das gemacht als ich zum ersten mal wow gezoggt hab. weil ich 20 std gespielt hab und die zeit vergessen hab. also wecker stellen und rl nicht vernachlässigen .
    mfg Tam

    ps: ich schreibe aus prinzip alles klein :-)

  13. m-s-j sagt:

    also…..
    wir sitzen hier in der schule und müssen uns um dieses spiel informieren und bliken net wirklich durch naja
    uns würde mal interessieren was ihr an diesem spiel so toll findet????

  14. miep. sagt:

    Hab selbst angefangen wow zu spieln. urspruenglich nur um mit nem freund ab und zu mal zusammen zu zocken. hatte dann psychische schwierigkeiten, keinen job mehr, und wollte nicht so recht studiern. also den ganzen tag eigentlich nix zu tun ausser gedanken waelzen und wow zu spieln. nachdem die gedanken aber nicht grad angenehm waren und ich sie lieber verdraengt hab, hab ich mehr wow gespielt als sonst was. um genau zu sein ca 14h am tag. hab auch waehrendessen gegessen. sonst nur geschlafen und in der frueh beim fruehstueck schon weitergezockt. ich muss dazu sagen, dass es mir zu teil auch nicht mal mehr richtig spass gemacht hat sondern einfach nur zur verdraengung da war. das war dann auch irgendwann der punkt wo ich wirklich ernsthaft darueber nachgedacht hab. das es zuviel war, wusste ich so oder so. das war mir bewusst. aber ich hab dann angefangen einfach nicht zu spieln, wenn ich eigentlich keine lust dazu hatte. war nicht einfach, aber ich habs geschafft. eine zeit lang hab ich dann vll 3h in der woche gespielt. inzwischen machts mir wieder mehr spass und ich spiel wieder fast taeglich. allerdings dann nur 1h, max 2h.

    von der intensiven gamerzeit ist mir auch was nettes geblieben: ich hab konzentrationsprobleme und fuehl mich geistig ziemlich abgestumpft. ich wuerd von mmorpgs nicht unbedingt abraten, aber man sollte sich wirklch unter kontrolle haben. sonst hat das folgen (eigentlich eh wie bei allem, dass man extrem betreibt).

  15. Eisberg sagt:

    Nun ich denke, dass die MMOPRG’s schon gefährlich sein können, aber ich denke, dass auch das Internet alleine schon suchtpotenzial haben kann.
    Nehmen wir z.B. mal Browsergames. Da hat man teilweise auch schon Suchtverhalten, weil man ja keine Zeit verschwenden will und immer weiter vorankommen will.
    Bei Sachen wie O-Game, Spacepioneers und wie sie nicht alles heißen kann man auch stundenlang on sein nur um sicherzugehen, dass man nicht ausgeraubt wird.
    Ich selber spiele im Moment ein Browsergame, wo stats skillen kann und am Anfang, wäre ich schon früh morgens vor der Schule am liebsten am PC gewesen um keine Zeit zu verschwenden und jetzt in den Ferien werde ich mir grenzen setzen, um mal zu sehen wie schlimm meine „Sucht“ danach geworden ist. Bislang hat mein Rl nicht wirklich darunter gelitten. Die meisten Wochentage haben meine paar Freunde, ich habe nur ein paar Freunde, weil für mich ein Freund jemand ist, dem ich total vertrauen kann, und auch weil ich eher schlecht bin Beziehungen aufzubauen, weil ich in meinen ersten 7-8 Jahren an der Schule extrem gehänselt wurde, eh keine Zeit wegen Schule etc und dann klemm ich mich mal vor den Rechenr nach Hausaufgaben etc. Ich habe auch kein Problem den auszumachen, aber man denkt sich schon, komm bleib noch 5min, dann kannste nochma trainnieren. Ich habe auch nicht vor, dass extrem werden zu lassen, aber wenn ich krank bin, ohne Kopfschmerzen habich auch schon mal 10 Stunden im Inet verbracht, aus reiner langeweile, weil ich sonst nichts zu tun hatte. Ich denke deshalb, gerade wenn man langeweiel hat, jann der Rechner und/oder das Internet schon eine magische Anziehung auswirken und manche anderen kommen da vielleicht nicht so leicht raus wie ich.
    mfg

  16. FearEye sagt:

    Es regt mich auf. Es regt mich einfach auf was ich hier lesen muss. Ihr belügt euch doch selbst. Ich zocke auch WoW, wenn ich vonner ausbildung nach hause komme rechner an, essen, baden, zocken. neben wow zock ich aber noch diverse ego-shooter (mehr online als single). Am wochende zocke ich immer die Nächte durch und die tage solange es geht.
    aber ich kann beweiten nicht von einer sucht sprechen. denn komischerwelcher (bin ich so besonders anders als andere?) ich habe mein RL immer noch voll unter kontrolle SEIT 10 JAHREN! ja solange spiele ich schon regelmäßig (bin jetzt 18)

    erkennt endlich die realität GAMING IS NOT A CRIME und gaming ist auch keine krankheit. ich zweifle stark an der wahrheit dieses berichtes. nein … ich kann mir denken das alles fake ist.

    Gamer sind keine kranken, assozialen, brutalen mörder, psychopathen etc. wie man uns gerne darstellt.

    Sagt mir nicht es sei sooo schlimm wenn man das ganze wochenende nächtelangdurch am pc sitzt. Modeleisbahnbauer tun das gleiche, aber da spricht man nicht von Sucht, krankheit etc.

    jeder ist für sein schicksal selbst verantwortlich. KÜMMERT EUCH SELBST DARUM.

    wer mit sowas nicht klarkommt hat pech gehabt und ist schon vor WoW (oder sonstigen PC zeugs) nicht mit seinem leben klargekommen und psychisch AM ARSCH!

    *sorry für die aggressive standhaltung aber mir reichts*

  17. Retro V sagt:

    Du befindest dich hier auf einem Videospiel-Blog. Wir wären die letzten, die Zocker als „krank“ bezeichnen würden ;)

    Und du hast Recht: Wer mit World of Warcraft nicht klarkommt, der war schon vorher „psychisch am Arsch“. Genau das sagt doch dieser Artikel aus. Er soll lediglich vor dem SuchtPOTENZIAL warnen.

  18. FearEye sagt:

    Die anderen comments ließen aber auf solches hinweisen. Aber ok… wollt eeh mal meinen Standpunkt zu dem allgemeinen Thema WoW verbreiten ;D

  19. StevieT2 sagt:

    Ich spiele auch seit knapp zwei Jahren WoW, und hab den Artikel deshalb besonders aufmerksam gelesen. Und er ist gut.

    Teilweise spiel ich auch mal zehn Stunden am Tag, und ab und zu ist das auch ok. Und manchmal zwinge ich mich, einen kompletten Tag oder zwei gar nicht zu spielen, und dann fühl ich mich auch wirklich gut. Und ich vermisse es trotzdem. Ich fühle mich nicht als strenger Suchti, aber eine gewisse Sucht ist schon vorhanden, obwohl sie bei mir nicht so stark ist, dass ich soziale Kontakte vernachlässige. Und auch mein Abi habe ich geschafft, trotz WoW. Ich mache oft was mit meinen Freunden, die ich durchaus habe. Und das ist mir wichtig.
    Auf jeden Fall spielt man mehr am Computer, wenn es im RL nicht so rosig läuft. Als ich vor zwei Monaten noch meine Freundin hatte, hab ich kaum gezockt, weil erstens sie es nicht wollte, und zweitens ich in meiner Verliebtheit das auch gar nicht brauchte. Und jetzt sitz ich wieder wie vorher ziemlich viel dran. Mit meiner Mutter hatte ich auch schon viel Stress deswegen. Sie sagt immer, dass ich es aufhören solle, aber irgendwie will ich nicht. Und kann auch nicht. Man kommt eben schon schwer davon los. Bloß ist es besser, Bücher zu lesen, so wie sie es will, und solche Sachen, oder ist das Zocken ok, ist es Teil der modernen Gesellschaft? Aus diesem Grunde bin ich ihrem Wunsche (noch) nicht nachgekommen.

    Tja, und was gibt einem WoW? Wenn man es spielt, dann weiß man es, sonst ist es schwer nachzuvollziehen. Meine Mutter meint, da müsse man doch irgendwann mal sein Ziel erreicht haben, und dann müsse Schluss sein. Aber dem ist nicht so – es ist schon wirklich eine eigene Welt, die nicht zu Ende geht.

    Passt auf, und zwingt euch selber, es nicht zu übertreiben! Aber ab und zu mal zu zocken, ist schon ne tolle Sache.

  20. Romplayer sagt:

    Ist nur die Frage, ob das nicht ein Teufelskreis ist, was du da erzählst ;-) Wenn du mehr zockst, weil du keine Freundin hast, führt das dazu, dass du weniger rauskommst und somit erst Recht keine Freundin findest, die dein RL wieder „rosiger“ macht.

  21. Suicidal sagt:

    So jetzt komm noch ich
    Ich arbeite Täglich meine 9 stunden hab nebenbei noch tiere worum ich mich kümmer und ein Forum zu betreuen und spiele seit 2 jahren WoW und das täglich meine paar stunden ausser eben ich hab sonst was abgemacht.
    Ich setzt mich somit jeden abend vor den Pc und zocke, na und, andere setzten sich vor die glotze und ziehen sich da alles rein was so an müll läuft.
    Somit muss ich sagen lieber WoW zocken und da bissl kontakt zu anderen haben als doof (aus meiner sicht bescheuert) vor der glotze sitzten.

    So das war nun meine meinung zum Thema WoW

    wiwi

  22. atillrider sagt:

    was soll ich dazu sagen in meinen augen gibt es keine game sucht nur kranke individuen die nicht klar kommen auf ihr leben und wie der artikel auch sagt anerkennung in einer nicht exestierenden welt erhalten
    die sie dann so anzieht das sie am liebsten ein teil dieser erschaffenen virtuellen welt wären ich spiele selber wow und weiss wo von ich spreche ich kenne diese sogennanten ´opfer´ich denke mal so weit ganz gut um darüber zu berichten man sollte nicht sagen finger von wow,ragnarök ect..pp..man sollte diese leute von anfang an besser in die geselschaft intregieren denn genau da liegt das problem und sie müssten nicht fliehen in virtuelle hypnose zustände diese menschen sogenannte ´opfer´ wie ich sie sehr gerne nenne wurden nie akzeptiert,tolleriert,respecktiert hatten leider gottes keine bezugs personen ausser vill. die eltern aber wie man es bekanntlich selber weiss bracuht ein mensch freunde um sich freier zu entfallten das zugehörichkeits gefühl was sie nie ernten durften und da kommt diese welt diese virtuelle welt ins spiel und da kracht alles auf sie ein diese ganze ansturm an gefühlen sie haben nun das was sie im real life nie bekommen könnten innerhalb 3 monatiger spielzeit erhalten das spornt diese menschen dann an waiter zu spielen besser zu werden wie sie es ´nennen´
    bis irgendwann sie nur noch spielen und sich auf diese welt volkommen eingelassen haben was wollen sie denn mit dem real life was sie nur frustet und enteucht..genau das ist der springende punkt und der grund für diesen realitäts verlust es liegt an der geselschaft ganz genau an unserer heutigen geselschaft dem kapitalismus es dreht sich nur noch ums geld um glanz und glämer überbezhalte fussbalspieler kinder sterben in der dritten welt ein bradd pitt hatt miliarden auf dem konto und ein japaner verhungert weiul er sich schämt zur arge zu gehen ja so ist das so sieht unsere heutige welt die sogenannte demokratie aus da sollten wir uns nicht wundern was mit diesen leuten pasiert wieso sie fliehen im grossen und ganzen mal überlegt ist so eine wow welt doch reizvoller als unser bemittleidens werte welt die nur von kriegen habsucht vergewaltigung und des sonstigen beherscht wird und wär mir nicht recht gibt ist nur ein blender oder wird selbst vom glanz der lüge geblendet im grossen und ganzen haben wir grössere probleme als wow und sollten foren ach was foren ganze bewegungen aufstellen um unsere schöne welt zu retten mütterchen erde wir sollten uns aufmachen um die menscheit zu retten damit keiner diese leuete mehr aus unsere schönen welt fliehen muss die duch aus schön sein kann wenn wir nur hart an ihr und natürlich an uns arbeiten

    ich danke euch fürs lesen

  23. Romplayer sagt:

    Zitat: „ich danke euch fürs lesen“

    Ich möchte dir mitteilen: Ich habs nicht gelesen. Aus dem einfachen Grund, weil du scheinbar noch nie die Wörter „Satzzeichen“ und „Absätze“ gehört hast. Und mit Großbuchstaben und Rechtschreibung hast du es wohl auch nicht sonderlich.
    Wenn du willst, dass jemand deine langen Texte liest, solltest du ein wenig darauf achten, dass das auch in einer halbwegs angenehmen Art und Weise möglich ist.

    Wie kann man nur ernsthaft 17 Zeilen ohne einem einzigen Punkt oder Komma schreiben… *kopfschüttel*

  24. ness sagt:

    Ich bin wegen den genannten Gründen auch nicht über die ersten Paar Zeilen hinausgekommen^^.

  25. Sehr guter Beitrag, und nicht bloß MMORPGs sind gefährlich, allgemein Onlinegames, auch Browsergames können süchtig machen, ich habe es selbst durch. Nur weil ich immer 10 Minuten Flaschen sammeln wollte, habe ich mir in der Nacht den Wecker gestellt, um im Pennergame schnell voranzukommen. Doch irgendwann erkennt man wie soinnlos es ist. Meine Freunde haben am Anfang noch mitgespielt, das war vielelicht der Reiz, nun spiel ich alleine und kenne kaum jeamndem aus dem RL dort, dennoch sind mir nun die Zeiten egal, ich spiel es nur noch wegen des Spaßfaktors.

  26. Myrc sagt:

    Bin 37 Jahre. War ca. 22 Jahre als ich Ultima Online MMOg spielte und leidenschaft für diese Games entwickelte.
    Wenn ich ährlich bin hab ich mir noch in der Kindheit davon geträumt mal so was zu erleben. Damals gabs das Internet nicht und wir spielten noch alle Einzelspiele.
    Es war wie ein wunder. Man spielt mit Menschen aus Japan , USA , allen Ländern. Das Alter wird unwichtig.
    Und man spielt in einer tollen Fantasiewelt.

    Logisch: Es war leicht süchtig zu werden. Es war was sehr neues.

    Und ich mußte bitter lernen: Das echte Leben hatte gelitten.
    Doch!: Es war nicht der Fehler vom Spiel!. Es war jedem sein eigener Fehler.

    Suchtgefahren gibt es überall!

    Und bitte nicht falsch erstehen. Lieber mit Sucht bei einem Game lernen umzugehen, als mit Alkohol, Drogen etc.

    Es ist noch die harmloseste Sucht, obwohl auch gefährlich.

    Und jetzt mit 37 ist es ein Hobby wie alles andere und ich bin foh das ich die Suchtgefahr kenne.
    Meine Kinder kann ich davor jetzt schützen da ich mich auskenne!

  27. Anonymous sagt:

    Ich bin Game Master bei einem F2P MMORPG und ich kann dem Artikel in vielen Teilen nur zustimmen. Ich habe viel mit den Gamesages zu tun und kenne von einigen auch die persönlichen Hintergründe und teilweise ist es erschütternd.

    Da wird sehr viel Geld in die MMOs versenkt, viele spielen durchschnittlich acht Stunden oder mehr am Tag, die Gamesages kennen das Spiel oft besser als die Game Master. Letztere machen Events und der größte Teil der Arbeit ist Ausfüllen, Auswerten und Erstellen von Dokumenten zu Verkaufsaktionen, also reine organisatorische Aufgaben und natürlich das Beantworten von Tickets.

    MMO-Sucht ist sehr schlimm, da das ganze Leben dadurch beeinträchtigt wird, soziale Kontakte, Schule, Studium, Beruf und man gibt sehr viel Geld für virtuelle Gegenstände aus.

  28. Anonymous sagt:

    Wobei Spiele wie WoW so stark die Suchtgefahr auch ist immer noch gewisse Regeln aufrecht erhalten. Das ist nicht in allen der MMOs der Fall. Z.B. das einstmals gelobte EvE Online MMO birgt noch ganz andere Gefahren. Kriminellem Handeln wird im Spiel Vorschub geleistet.

    Einem Spieler wurde um den astronomischen Betrag von über € 2.500 im Spiele betrogen. Die Betreiber des Spiels CCP decken solch verhalten.Jeder egal welchem Alters kann sich in dieses Spiel anmelden die Altersbegrenzungen könne ja leicht umgangen werden und somit spielerisch fürs Leben „lernen“.

    Derjenige der diesen Betrug „duchzog“ sprach später selbst davon das ihn das Betrügen süchtig macht und rühmte sich mit der Sache in mehreren Foren. Dabei ist er Vorsitzender im Rat der Spielervertreter dieses MMOs und im wahren Leben Rechtsanwalt.

    Wer hier noch von harmlosen „Spielen“ redet, die nicht nur Süchtig machen und geistige Verwahrlosung begünstigen, sondern auch die gesellschaftlichen Werte ins absurde führen, der schließt mit Absicht die Augen und legt das erlernen moralischer Werte in die Hände derjenigen die von ihrer jugendlichen Gemeinde für ihre soziopahtisches Verhalten bejubelt lassen.