Nintendo-Spiele auf dem Smartphone – Eine Zwischenbilanz

14. Juli 2017

Vor einem Jahr wagte Nintendo mit Pokémon GO die ersten Schritte im Markt der Smartphone-Spiele. Investoren jubelten, der Rubel rollte. Wie sieht die Situation heute aus?

Fire Emblem Heroes

Wer den letzten Sommer in einer größeren Stadt verbracht hat, wird die Auswirkungen von Nintendos erstem großem Erfolg im Smartphone-Bereich aus nächster Nähe wahrgenommen haben. Nicht zu vergleichen mit der lauwarmen Miitomo-App, entwickelte sich Pokémon GO innerhalb kürzester Zeit zu einem weltweiten Phänomen. Ein Phänomen, das genau einen Sommer lang überlebte, was nicht zuletzt an der schwachen Unterstützung durch das Entwicklerteam Niantic und dem unausgegorenen Konzept der App selbst lag. Nichtsdestotrotz spülte Pokémon GO Niantic, der Pokémon Company und, trotz der geringen Gewinnbeteiligung, auch Nintendo Unsummen in die Taschen und tut dies auch weiterhin. Immerhin konnte man sich inzwischen dazu durchringen, die zweite Generation von Taschenmonstern einzuführen und das frustrierende Arenasystem zu überarbeiten, woran sich zumindest der harte Spielerkern erfreuen dürfte.

Vielleicht war es der enorme Erfolg der Free-to-Play-App, der Nintendo dazu veranlasste, Super Mario Run, das Handy-Debut des berühmten Klempners, in einem für diesen Markt unüblich hohen Preissegment anzusiedeln. Hier hatte man sich leider völlig verkalkuliert, heimste jede Menge negative Bewertungen in den App-Stores ein und verschenkte damit beträchtliche Umsätze. Sicher wird niemand von uns behaupten wollen, zehn Euro seien zu viel für ein von der Abteilung EPD entwickeltes Spiel, ob auf dem Smartphone oder auf der Konsole. Doch mit Super Mario Run versuchte man eine Käuferschicht zu erreichen, für die der Preis wichtiger ist als die Qualität der Software und die über Jahre daran gewöhnt wurde, für die meisten Apps nichts zu bezahlen bzw. dies erst mit sogenannten In-App-Käufen tun zu müssen. Selbst ich konnte nach der ersten Handvoll von Probe-Levels nicht zu einem Kauf bewegt werden. Dafür lässt sich zum einen meine Geringschätzung von Smartphone-Spielen verantwortlich machen (vor Miitomo hatte ich kein einziges Spiel auf meinem Handy installiert) und zum anderen der Unwille, Zeit in ein Mario-Jump-‘n‘-Run zu investieren, bei dem ich niemals die volle Kontrolle über den bemützten Klempner hatte.

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Was die Switch vom Game Boy gelernt hat – und was nicht­­­­­­­­

30. Januar 2017

Bei der Entwicklung von Nintendos erstem Handheld, dem berühmten Game Boy, kam zum ersten Mal Gunpei Yokois Philosophie des „lateralen Denkens mittels veralteter Technologie“ zum Einsatz. Ein Ansatz, der in der Geschichte des japanischen Konzerns immer wieder Verwendung fand. Doch was hat es damit genau auf sich und inwiefern ist die neue Switch-Konsole ein Ergebnis dieser Denkweise?

Nintendo Switch

Viele Videospiel-Fans sind enttäuscht darüber, dass Nintendo nun zum dritten Mal in Folge eine Konsole auf den Markt bringt, die den Pendants von Sony und Microsoft technisch unterlegen ist. Die Nachteile dieser Strategie liegen auf der Hand, und von den möglichen Vorteilen, hauptsächlich dem eines reduzierten Verkaufspreises, ist bisher nicht viel zu spüren gewesen. Dennoch hat Nintendo die Philosophie, die hinter all dem steckt, schon mehrmals erfolgreich erprobt. Wer jetzt an die Wii denkt, muss die Zeit noch weiter zurückdrehen. Angefangen hat alles Gunpei Yokoi.

Yokoi war seinerzeit für mehrere Hardware-Innovationen aus dem Hause Nintendo verantwortlich, nicht zuletzt für das Steuerkreuz, welches sich in irgendeiner Form auf nahezu jedem Videospiel-Controller wiederfinden lässt. Schon in den 80er Jahren, bei der Entwicklung der ersten Game & Watch-Geräte, kam seine ganz eigene Herangehensweise in Bezug auf die Gestaltung von Hardware zum Einsatz. Er verwendete dafür rückblickend die fast schon poetische Bezeichnung „kareta gijutsu no suihei shikou“, was sich im Deutschen etwas unbeholfen als „laterales Denken mittels veralteter Technologie“ ausdrücken lässt. Beim Game & Watch äußerte sich diese Philosophie konkret darin, dass Yokoi die damals stark sinkenden Preise für LED-Bildschirme ausnutzte, um mit ihnen erschwingliche elektronische Spielgeräte zu produzieren. Doch erst mit der Erfindung des Game Boys kam sein laterales Denken voll zum Einsatz.

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Und dann kam Pokémon GO

17. Juli 2016

Wie es Pokémon zurück ins Bewusstsein von mir und Millionen anderer Menschen geschafft hat…

Pokémon GO

Kaum jemand hat den enormen Erfolg von Pokémon GO, der neuesten Smartphone-App aus dem Hause Niantic, vorhergesehen. Doch nun, da die Software in über 26 Ländern verfügbar ist, scheint die zweite große Pokémania nicht mehr aufzuhalten. Auch ich zähle mich inzwischen zur Riege der von Server-Problemen geplagten Hobby-Trainer, obwohl das Spielprinzip bei mir im Vorfeld überhaupt kein Interesse geweckt hatte. Nach meinem ersten Spaziergang, bei dem ich einige Pokéstopps abklapperte, kann ich allerdings voll und ganz nachvollziehen, warum die App auf derartige Begeisterung stößt. Die üblichen Routen, die man bei seinen täglichen Besorgungen einschlägt, haben dank Pokéstopps und im Gras raschelnden Monstern nun einen völlig neuen Reiz. So befindet man sich schnell in der paradoxen Situation, bei auf den Handybildschirm gerichtetem Blick zwar weniger auf seine Umgebung zu achten, dabei aber auf Details aufmerksam zu werden, die einem zuvor nie wirklich aufgefallen sind.

Dabei steckt in Pokémon GO kaum mehr „Spiel“ als in Miitomo. Wenn man überhaupt von Gameplay sprechen kann, fällt es zumindest sehr mager aus, bietet es doch nicht viel mehr als die Möglichkeit, einen Pokédex via Google Maps auszufüllen. Natürlich gibt es auch Arenen, die erobert werden wollen, allerdings wird gerade hier deutlich, wie wenig Nintendo bzw. Game Freak in die Entwicklung der App involviert gewesen sind. Die Art und Weise, in der die Kämpfe ablaufen, ist dermaßen unintuitiv, dass es keine Software in diesem Zustand auf eine Nintendo-Konsole geschafft hätte. Das gilt auch für diverse andere Spielelemente, die dem Nutzer in keiner Weise erklärt werden. Von den regelmäßigen Abstürzen und Ausfällen ganz zu schweigen. Dass so gut wie jede Aktion in der Software eine Antwort des Servers benötigt, hat sich in den ersten Tagen als großer Stolperstein erwiesen.

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Selbst gebraut schmeckt besser: Der Weg zum ersten eigenen Bier

15. April 2016

Als ich Ende 2013 mit „Amarsi“ vom BrauKunstKeller mein erstes Craft Beer probierte, erwachte mein Interesse für das Thema Bier. Über die Jahre kostete ich die verschiedensten Bierstile aus aller Welt, bis ich mich Anfang dieses Jahres endlich dazu entschloss, mein erstes eigenes Bier zu brauen. Wie genau das ablief, wie das Ergebnis ausfiel und welche Erfahrungen ich daraus ziehen konnte, möchte ich an dieser Stelle berichten.

Bier selbst brauen

Die Bereitschaft, viel Mühe und Geduld in die Herstellung seines eigenen Biers zu stecken, ist zwar löblich, doch um mit dem Brauen beginnen zu können, reicht das allein noch nicht aus: Zuerst einmal musste ich mich entscheiden, woher ich die entsprechende Ausrüstung beziehen würde. Die auf Amazon beliebten Braufässchen schienen mir derart weit von der traditionellen Bierherstellung entfernt zu sein, dass ich diese bereits zu Beginn ausschloss. Ich landete bald auf verschiedenen Online-Shops für Hobbybrauer und hatte mir mithilfe des Buchs „Bier selbst brauen“ von Greg Hughes bereits alle nötigen Utensilien zusammengestellt, als mir klar wurde, wieviel Flüssigkeit das übliche Brauvolumen von 30 Litern eigentlich wirklich darstellte. Was, wenn mein erstes Bier nichts werden würde? 30 Liter in den Ausguss zu schütten, würde mir das Herz brechen.

Das ganze musste also im kleineren Rahmen stattfinden. Während es allerdings in den Vereinigten Staaten genügend Anbieter von kleinen und feinen Brausets gibt, sieht es in Deutschland eher mau aus. Da stieß ich auf das Start-up-Unternehmen Besserbrauer und deren „Braubox“. Zwar war der Preis im Vergleich zu den Produkten aus den Hobbybrauer-Shops ziemlich gesalzen, jedoch gefiel mir, dass der Brauvorgang hier im Gegensatz zu anderen vorgefertigten Kits der traditionellen Methode ohne vorgefertigte Extrakte oder ähnliches folgte. Außerdem lud das Brauvolumen von vier Litern zum Experimentieren ein. Da ein obergäriger Bierstil mehr Fehler verzeiht als untergärige Sorten wie beispielsweise Pils oder Lager, entschied ich mich für die Brown Ale-Variante des „Rundum-Sorglos-Pakets“, in dem bereits die meisten benötigten Utensilien enthalten waren, wobei aber zusätzlich mindestens ein Kochtopf mit einem Volumen von 10 Litern zum Brauen notwendig ist (zwei sind praktischer, ich habe es aber auch mit mehreren kleineren Töpfen geschafft). Drei der vier wichtigsten Zutaten sind bereits in der Braubox enthalten: Malz, Hopfen und Hefe. Die vierte Zutat, Wasser, ist zum Glück nicht schwer zu bekommen. Um kein Risiko bei der Wasserhärte einzugehen, entschied ich mich dazu, mit stillem Mineralwasser aus dem Supermarkt zu brauen.

Bier selbst brauen: Maischen und Läutern

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Super Mario 64: Nintendos schönster Fehler

12. November 2015

Für Unbeteiligte dürfte es heute schwer sein, die fiebrigen Berichte in ihrer Gänze nachvollziehen zu können, die „Veteranen“ zum Besten geben, wenn diese als Zeitzeugen über Super Mario 64 sprechen. Mit den Jahren und dem Wandel des Spielangebotes des Marktes schwingt da heute auch viel Wehmut mit, schließlich gilt der Titel nach wie vor als Paradebeispiel für ein seit über einem Jahrzehnt am Boden liegendes Subgenre.

Super Mario 64

Da gab es die Zeit vor Super Mario 64, als die auf den Codenamen „Project Reality“ getaufte Nachfolgerkonsole des Super Nintendo im Jahr 1993 angekündigt wurde. Just als Steven Spielbergs aus Hochleistungsrechnern stammenden Dinosaurier in Jurassic Park zum ersten Mal seit 65 Millionen Jahre wieder die Welt beherrschten, kündigte der japanische Spielegigant einen Silicon Graphics-Rechner für das heimische Kinder- und Wohnzimmer an. Fotomontagen, die Mario-Artworks auf vorgerenderten Straßen zeigten und heute ganze Foren zum Bersten bringen würden, geisterten durch die Zeitschriften jener Zeit und versetzen die Fans in Träumereien von der dreidimensionalen Zukunft. Bis dahin konnte man bei StarWing und etwas später auch bei Stunt Race FX schon einen ersten Vorgeschmack auf die süße Polygon-Welt von Nintendo erhalten und die Softwareflut des SNES trübte über Gerüchte hinweg, dass die Entwicklung der ausgemachten Traumkonsole hinter den Kulissen alles andere als glatt verlief. Nach vielen Verzögerungen und einer längst überköchelnden Gerüchteküche war es Ende 1995 auf der Hausmesse Shoshinkai endlich so weit, als der Schleier um die auf Nintendo 64 getaufte Konsole und nicht zuletzt um Super Mario 64 gelüftet wurde. Shigeru Miyamotos neuester Geniestreich ritt von dort an auf einer Welle des Hypes, die auf der E3 1996, als das Spiel in einer weit fortgeschrittenen Fassung präsentiert wurde, ihren vorläufigen Höchststand erreichte. Kein Spiel davor und kein Spiel in den Jahren danach vermochte es, einen solchen Eindruck auf dem Showfloor zu hinterlassen.

Dann gab es die Zeit unmittelbar während und nach der Veröffentlichung des Spiels im Spätsommer 1996. Fachmagazine in aller Welt zückten, teils zum ersten Mal in ihrer Geschichte, die Höchstwertung und überschlugen sich mit Lob und Superlativen. In der Tat war Super Mario 64 ein Spiel, das so gar nicht existieren durfte. Nintendos erstes frei erkundbares 3D-Spiel löste nicht nur viele Probleme, die 3D-Titel bis zum diesem Zeitpunkt plagten (oder schränkte diese, wie bei der Kamera-Steuerung, auf ein erträgliches Maß ein), sondern lieferte gleich noch den Unterbau für ein ganzes Genre. Zahllose 3D-Plattformer in den Jahren danach sollten sich ungeniert an dieser Blaupause bedienen. Eine frei begehbare Oberwelt wurde ebenso zur Pflicht wie die Aufteilung des Spielablaufs in Missionen. Eine geschickte Lösung, um das mögliche Maximum aus den dreidimensionalen Spielwelten zu holen, deren Gestaltung nun vielfach mehr Zeit benötigte, als dies bei den Stages vergangener 2D-Tage der Fall war. Selbst Softwaretitel außerhalb des Plattform-Genres ließen sich von Mario inspirieren, wie es etwa bei Rares GoldenEye geschah. Marios Beweglichkeit war ein Garant dafür, dass schon das Durchstreifen des Schlossgartens zu einem Schlüsselmoment einer ganzen Generation wurde. Geh hin, wohin du willst, tue, was du willst. Sicher, in Zeiten von GTA V und anderen Open-World-Spielen mögen diese Zeilen zum Schmunzeln anregen, aber dies war das Gefühl der Stunde und es fühlt sich auch heute noch großartig an, mit Mario wie ein junger Gott durch das herrschaftliche Grün zu turnen.

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Von schlechten Verlierern, neuen IPs und enttäuschenden Wollwelten

11. September 2015

In den letzten zwei Monaten hatte ich jede Menge Zeit, um mich mal wieder eingängig mit meinem liebsten Zeitvertreib zu beschäftigen. Besonders mit meiner Wii U habe ich mir etliche Stunden versüßt, wobei es auch genügend Momente gab, in denen ich das Gamepad am liebsten zur Seite gelegt hätte. Meine persönlichen Erfahrungen mit einigen von Nintendos heiß ersehnten Titeln möchte ich in diesem Beitrag kurz beleuchten. Fangen wir an mit dem wahrscheinlich wichtigsten Wii U-Release des Jahres…

Splatoon

Splatoon

Endlich hat sich Nintendo noch einmal getraut, eine vollkommen neue IP aus dem Boden zu stampfen und diese auch vernünftig zu vermarkten. Belohnt wurde dies mit äußerst respektablen Verkaufszahlen, besonders in Japan. Auch ich bin mit leichter Verstärkung ins Tintenfischgefecht eingestiegen und konnte mich davon überzeugen, wie wunderbar frisch und unverbraucht das Konzept von Splatoon ist. Dabei war es keine Liebe auf den ersten Blick. Da ich so gut wie keine Shooter spiele, egal ob 1st oder 3rd Person, brauchte ich eine ganze Weile, bis ich mich in den Online-Matches auch nur annähernd behaupten konnte. Erst das Freischalten des Rangmodus verschaffte mir wieder Spaß an den Gefechten, denn dort war ich weniger auf mich allein gestellt, sondern wurde verstärkt von meinen Teamkameraden unterstützt und konnte dasselbe für sie tun. Mir ist schleierhaft, warum dieser Modus erst dermaßen spät freigeschaltet wird, zumal man dort sowieso Spielern mit ungefähr gleichem Rang zugewiesen wird. Zum Glück gibt es ja auch noch den Singleplayer-Modus, der mir außerordentlich viel Spaß bereitet hat, gekrönt von einem phänomenalen Endgegner. Nur weiter so, Nintendo!

Super Smash Bros. for Wii U

Nachdem ich lange Zeit nicht zuhause war, konnte ich mich nun endlich wieder intensiv dem neuesten Smash Bros.-Teil auf dem großen Bildschirm zuwenden. Während meine Singleplayer-Sessions vorwiegend auf dem 3DS stattfanden, galt meine Aufmerksamkeit bei der Wii U-Version hauptsächlich dem Online-Modus, den ich in den letzten Wochen äußerst intensiv gespielt habe. Zumindest in 1-gegen-1-Matches werde ich meist mit einer halbwegs stabilen Verbindung gesegnet, wobei es immer wieder Momente zum Haare raufen gibt, in denen einem das Lag die Tour vermasselt. In letzter Zeit sind es allerdings zunehmend die Spieler, auf die ich im „Hart auf hart“-Modus treffe, die mir den Spaß am Spiel verderben. Das Gros an Kontrahenten besteht inzwischen aus schlechten Verlierern, die nach einer einzigen Niederlage den Raum verlassen, sowie schlechten Gewinnern, die dasselbe nach ihrem ersten Sieg tun. Gespottet wird dabei am laufenden Band und zum Glück kann ich über die Beleidigungen, die manchmal per Namensfunktion ausgesprochen werden, bisher noch lachen. Hier ist es interessant, einen Vergleich zu meinen anfänglichen Erfahrungen mit Splatoons Online-Modus anzustellen. Da man dort mit seinen Gegnern kaum in direkten Kontakt tritt, entmutigen mich lediglich die ständigen Niederlagen, während Smash Bros. den Spielern genügend Gelegenheit gibt, sich daneben zu benehmen, weswegen man sich eher über die Person am anderen Ende der Leitung ärgert als über den Ausgang des Matches. In jedem Fall weiß man gemütliche Couch-Sessions mit seinen Freunden wieder ganz neu zu schätzen.

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Ein Genussspaziergang durch Freiburg

28. Juli 2015

Freiburg bietet mehr als nur eine hübsche Altstadt und die Nähe zum Schwarzwald. Durch den hohen Anteil der studentischen Bevölkerung gibt sich die Stadt jung und zeitgemäß, was sich auch im kulinarischen Spektrum widerspiegelt. Ich habe für euch einen Rundgang durch Freiburg zusammengestellt, der euch an meinen Lieblingsorten zum Verweilen und Genießen vorbeiführt.

Blick auf das Martinstor in Freiburg im Breisgau

Wir starten unsere kleine Tour dort, wo wohl die meisten Reisenden zuerst eintreffen werden: dem Hauptbahnhof. Wer die Treppen zur Straßenbahnhaltestelle erklimmt und in östliche Richtung blickt, kann die Altstadt schon ausmachen. Ein Blick nach Westen lässt den Stadtteil Stühlinger erahnen. Wir laufen zuerst einmal in Richtung Altstadt, deren Wahrzeichen das Freiburger Münster ist. Schon nach wenigen Metern passieren wir dabei unser erstes Ziel, denn leicht versteckt neben Kino und Eiscafé und direkt an der Haltestelle Stadttheater liegt die…

Passage46, Bertoldstraße 46

Das Motto „Where art, music, gastronomy and culture intersect“ beschreibt das Konzept sehr gut, denn die Passage46 gelangt nicht mehr nur durch ihre Konzerte und Aufführungen, sondern zunehmend auch dank ihrer Bar zu Ruhm und Ehre, nicht zuletzt dank des leitenden Bartender Alexander Mayer, der kürzlich bei der „Made in GSA Competition“ in Berlin abräumte. Bei diesem Cocktail-Wettbewerb geht es darum, hauptsächlich Zutaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zu verwenden und Alexander konnte mit seinem „Cowbell“, einer Mixtur aus Birnenbrand, Wermut und frischer Buttermilch, die Jury vollends überzeugen und damit den ersten Platz belegen. Diesen Drink kann man natürlich auch in der Passage46 genießen, vorausgesetzt die Zutaten sind gerade auf Lager. Andernfalls lockt eine anschaulich umgesetzte Karte mit diversen ansprechenden Drinks, die allesamt auf frische Zutaten setzen und auch die selbstgemachte Limonade weiß zu überzeugen.

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